Lange hat man von den Ghost’s, aus dem Tom Clancy Franchise, nix gehört. Doch nun bringt Ubisoft die Spezialeinheit zurück und braucht bestimmt keine Ghostbusters als Hilfe!

Alles fängt damit an, dass ein Ghost Team von einer Bombe getötet wurde. Jetzt müsst ihr, als 4er Squad, den Erbauer dieser Bombe finden, sowie es ganz offiziell im Bericht steht und dabei noch eine kleine Rachenummer schieben, was natürlich nicht im Bericht stehen soll. Von daher also ein ganz normale Geschichte wie man sie in fast jeden zweiten Shooter bekommt. Was unterscheidet aber Ghost Recon: Future Soldier von den anderen? Ein bisschen Zukunft, ein leckeres Stück Technik und einen großen Anteil Tom Clancy.
Und so beginnt der Spaß. Ihr reist über die ganze Welt, besucht Wüsten wie auch Schneelandschaften, Städte und Industrieanlagen und versucht jede Information, die euch die Spur zum Erbauer der Bombe näher bringt, zu untersuchen. Dabei geht es auch nicht nur leise zur Sache, sondern auch Explosionen werden hier groß geschrieben.
Wenn ihr keine Lust auf Computermitspieler in eurem Squad habt, dann könnt ihr auch eure Freunde fragen, ob sie mitspielen wollen. In Ghost Recon: Future Soldier kann nämlich jeder Charakter aus dem Squad von einem menschlichen Mitspieler übernommen werden, wodurch der Spielspaß merklich in die Höhe gehen kann. Hier hat mich Ubisoft wirklich begeistert, denn alleine die Funktion und der sehr gut funktionierende Sprachchat machen das Spiel für ein Co-Op Abend mit Freunden zu einer guten Wahl.
Von Aussehen her spielt Ghost Recon: Future Soldier nicht mit den großen Brüder aus dem Shootergenre mit, kann aber doch mit tollen Effekten glänzen. Die Cut-Szenen werden in üblicher Ubisoftmanier Kinoreif präsentiert und bringen das „Tom Clancy“ Spiel typische Gefühl gut rüber.
Aus dem Nix auftauchende Gegenstände kommen aber auch mal dem Bildschirm vor, können aber auch nur von Fehler suchenden Menschen gefunden werden.
Der Multiplayer zieht mit der Innovation aus der Story denn Spielspaß nochmal an. Hier ist es noch wichtiger die Deckungen im Spiel zu nutzen, als in der Kampagne, denn hier kann schon ein richtig platzierter Treffer das Ende bedeuten. Aber darum ist es ja auch ein Taktik-Shooter und kein Actionfeuerwerk wie eines der neusten Mainstraem-Shooter. Im Multiplayer spielen bis zu 16 Spieler gleichzeitig auf gut ausgeglichende Karten. Dabei stehen unter anderem Modi wie „Konflikt“, wo verschiedene zufallsgeneriert Ziele gemeistert werden müssen, oder „Köder“, wo eine Bombe gelegt werden muss, zur Verfügung. Hierbei sollen auch noch weiter Modi hinzukommen. Als Spielfigur könnt ihr euch jederzeit zwischen drei Klassen entscheiden. Der Standard Soldat, der mit Maschinengewehren aber auch großen LMG’s umgehen kann und als einziger eine Schutzweste trägt. Den Techniker, der mit Schrotflinten und Selbstverteidigungswaffen ausgerüstet ist und mit Drohnen die Gegner ausfindig macht. Als letzter im Bunde gibt es noch den Scharfschützen, der mit seiner Tarnung hinter jedem Gegner wie ein Geist auftauchen kann.
Als negativer Punkt kommen hier die schlechten Server von Ubisoft, die auch ohne großen Grund einfach mal abschmieren können und das leider öfter als normal.
Fazit
Die Ghost’s feiern mit der Hilfe von Ubisoft ein wunderbares Comeback. Die durchaus überzeugende Geschichte, die zeitgemäße Grafik, der nicht selten packende Soundtrack und nicht zuletzt der durchdachte Multiplayer machen aus Ghost Recon: Future Soldier, einen mehr als soliden Taktik-Shooter.
8/10

























