Schon Bud Spencer und Terence Hill lagen immer richtig damit, das Fäuste jedes Problem lösen können. Die rechte und linke Hand des Teufels war gestern, heute sagt man dazu Asura’s Wrath.

Dem Namen gebenden Helden dieser Geschichte ist der Halbgott Asura. Er und 7 andere gehören zu den Wächtern des Planeten Gaea, die die Menschheit vor den Dämonen der Gohma beschützen. Nach einer gewonnenen Schlacht kommen die Wächter wieder nach Hause, wo dann die Geschichte erst anfängt. Zur gleichen Zeit wird nämlich der Kaiser umgebracht und Asura wird das alles in die Schuhe geschoben. Da es noch nicht schlimm genug ist, dass jetzt die ganze kaiserliche Armee hinter Asura hinterher ist, wird auch noch seine Frau ermordet und seine Tochter entführt, die die Fähigkeit hat die Wächter durch Gebete der Menschen zu stärken. Asura hat nun nur noch einen einzigen Sinn im Leben, er will seine Tochter retten, koste es was es wolle. Auf den Weg dorthin wird er aber vom Oberwächter noch umgebracht und plant so seinen Weg von den Toten um allen das Leben schwer zu machen.
Ob Asura’s Wrath eigentlich ein Spiel oder ein Film ist, ist wahrscheinlich die schwierigste Frage die ich mich die ganze Zeit gefragt habe, denn Asura besteht vorwiegend nur aus Quick Time Events. Aber was sind eigentlich Quick Time Events oder kurz QTE? QTE sind kleine Abschnitte die zum Beispiel in einem Kampf genutzt werden. Dabei werden auf den Bildschirm verschieden Buttons des Controllers angezeigt, die so schnell wie möglich gedrückt werden müssen. Das kann ein einzelner Button sowie auch Kombinationen von zwei oder mehreren oder sogar Dauerdrücken sein. Meist verändert sich dadurch eine Szene innerhalb dieses Abschnittes, wenn man es richtig oder falsch gemacht hat. Solche Methoden des Gameplays werden sehr oft genommen, um die Spieler in das das Spiel zu integrieren oder einfach nur den Inhalt zu füllen. Nun, Asura besteht vorwiegend aus diesen QTE, was eigentlich auch nicht so schlecht ist, da es dem Spiel ein eigenes Flair gibt, aber der normale Aspekt des Spieles geht da schon fast unter, den der Kämpfe. Die Kämpfe werden sehr simpel gehalten. Fernangriffe und Nahangriffe die man zu Combos verketten kann, die etwas stärkeren Angriffe die mehrere Gegner gleichzeitig treffen bis hin zu den “Wut” Varianten die immer in kurzen aber Effekt geladenden Szenen präsentiert werden.
Ein Kritikpunkt der mir schon früh aufgefallen ist, ist die Spiellänge. Man kann das Spiel wirklich an einem Abend beenden da es nicht länger als 6-7 Stunden ist. Da hätte man schon etwas mehr bekommen können.
Die Musik in Asuras’s Wrath ist was ganz besonderes. Hier kommen Fans von östlichen beziehungsweise des mythologischen Ursprungs, sowie auch der leichten westlicheren oder klassischen Klänge ganz auf ihre Kosten. Auch Rock und Metal sind dabei, was aus dem Soundtrack schon fast einen Allrounder macht. Die Synchronisation kann entweder auf Englisch oder Japanisch angehört werden, wo auch in beiden Version die passenden Stimmen sind.
Fazit:
Nun was soll ich sagen? Auf den ersten Blick konnte ich mich nicht mit den Spiel anfreunden. Allein schon die Tatsache das es vorwiegend nur aus QTE besteht, hatte mich schon sehr stark abgeschreckt. Trotzdem hatte ich mir einen Ruck gegeben und es versucht.
Man kann wirklich dazu sagen das es mehr ein Film als ein Spiel ist, wobei man aber immer aufpassen sollte, da manchmal schon Sekundenbruchteile das Spiel einfacher bzw. schwerer machen könnte. Klar, man muss schon sagen das es Spass macht, wo alleine die Musik einen große Hilfe dabei war. Wer eine Story in einem Spiel erleben will, würde ich aber vom Spiel abraten, da viele Stellen so schnell sind, dass die Story da schon fast ignoriert wird. Wer ein absoluter Feind gegenüber Quick Time Events ist, sollte dieses Spiel auch lieber vergessen, denn damit würde man dann mehr Frust als Spass haben. Wer aber auf dumpfes Hauen und oder einfach nur Stress abbauen will, der kann Asura’s Wrath ohne Probleme spielen.
7/10






















